100 Jahre BKS Bank

Das Team der Geschichtsagentur rubicom freut sich über die Aufgabe, das Jubiläum „100 Jahre BKS Bank“ zu betreuen. Recherchen in Archiven in Klagenfurt, Wien und München sowie zahlreiche Oral History-Interviews münden laufend in neue Erkenntnisse und tragen dazu bei, die History-Marketing-Maßnahmen für das Jubiläumsjahr 2022 vorzubereiten. Gerade laufen die Arbeiten an einem Kommunikations-Konzept, um interessante Aspekte der Firmengeschichte mit den aktuellen Herausforderungen der BKS Bank im Jubiläumsjahr in Resonanz zu bringen.

S. 16_Arbeiterwille_14. Mai 1922_ONB_awi_19220514_Seite_16BfK Klagenfurt, 1940er

Links: „Gründungsinserat“ der Kärntner Kredit- und Wechselbank, der Vorläuferin der Bank für Kärnten, in der Zeitung „Arbeiterwille“ vom 14. Mai 1922.
Rechts: Die Filiale am Dr. Arthur-Lemisch Platz in den 1940er-Jahren, in der bis 1943 eine Filiale der Creditanstalt-Bankverein untergebracht gewesen war.

Die BKS Bank AG ist eine Universalbank mit Sitz in Klagenfurt. Sie bildet gemeinsam mit der Oberbank und der Bank für Tirol und Vorarlberg seit 1997 die 3-Banken-Gruppe. Die Bank wurde im Jahr 1922 als reine Unternehmensbank unter Mitwirkung der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank gegründet. Der Kärntner Industrielle Wilhelm von Ehrfeld stand im Zentrum der Gründung. Seine Familie betrieb bereits seit Mitte der 19. Jahrhunderts eine Privatbank. Die unter Ehrfelds Federführung 1922 gegründete „Kärntner Kredit- und Wechselbank Ehrfeld & Co.“ wurde 1928 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und firmierte von da an als „Bank für Kärnten“. 1964 stieg die Bank ins Privatkundengeschäft ein, ab den 1970er Jahren setzte das Wachstum der Filialen in Kärnten ein. 1983 erfolgte der Einstieg in Graz, die Bank signalisierte ihren neuen Kurs durch die Umbenennung in „Bank für Kärnten und Steiermark“. 1986 erfolgte der Gang an die Wiener Börse. Kurz vor dem Millennium begann die Bank mit ihrer Auslandsexpansion, vornehmlich in Slowenien und Kroatien. Es war vor allem die internationale Strategie, die 2005 eine Umbenennung in „BKS Bank“ nahelegte. Heute beschäftigt die Bank rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt das Bank- und Leasing-Geschäft in Österreich, der Slowakei, in Slowenien und Kroatien und unterhält eine Repräsentanz in Italien.

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Die Zentrale der BKS Bank in Klagenfurt. (Foto: Gernot Gleiss)